Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) Compliance

Entfalten Sie Ihr Karrierepotenzial mit unserem Kurs „Supply Chain Due Diligence Compliance (LkSG)“! Dieses umfassende Programm bietet Ihnen essenzielle Einblicke in die rechtlichen und operativen Rahmenbedingungen der LkSG-Compliance und deckt alle Aspekte von Risikomanagement bis Corporate Governance ab. Ob Sie als Branchenprofi Ihre Kenntnisse erweitern oder neu in diesem Bereich sind – dieser Kurs stattet Sie mit praktischen Werkzeugen, Expertenwissen und dem nötigen Selbstvertrauen aus, um die Komplexität der Supply Chain Due Diligence zu meistern. Melden Sie sich noch heute an und legen Sie den Grundstein für Ihre Karriere im Bereich Supply Chain Compliance. Gestalten Sie positive Veränderungen in globalen Geschäftspraktiken mit!

global supply chain and logistics network showing cargo ships, containers, and aircraft for Supply Chain Due Diligence Compliance (LkSG) training course

Globale Lieferketten stehen so stark unter Beobachtung wie nie zuvor. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) markiert einen historischen Wendepunkt: Erstmals sind Unternehmen in Deutschland gesetzlich verpflichtet, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden nicht nur im eigenen Betrieb, sondern entlang der gesamten globalen Lieferkette — von der Rohstoffgewinnung bis zur Lieferung des Endprodukts — zu identifizieren, zu verhindern und zu beheben.

Das LkSG trat am 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mindestens 3.000 Beschäftigten in Kraft. Seit dem 1. Januar 2024 gilt es auch für Unternehmen mit 1.000 oder mehr Mitarbeitenden in Deutschland. Damit sind rund 2.800 Unternehmen direkt betroffen — und Zehntausende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geraten durch ihre Lieferbeziehungen indirekt unter Druck.

Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 2 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Zudem droht der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen für bis zu drei Jahre — mit weitreichenden Folgen für Reputation und Wettbewerbsposition. Hinzu kommt die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), die den LkSG langfristig ablösen und die Sorgfaltspflichten auf europäischer Ebene verbindlich und umfassender regeln wird.

Die Geschäftsgründe für proaktive Compliance

  • Vermeidung von Bußgeldern in Höhe von bis zu 2 % des globalen Jahresumsatzes

  • Schutz vor dem Ausschluss aus öffentlichen Vergabeverfahren für bis zu drei Jahre

  • Frühzeitige Minderung von Reputations-, Haftungs- und operationellen Risiken

  • Stärkung des Vertrauens von Investoren durch robuste ESG-Governance und transparente Berichterstattung

  • Wettbewerbsvorteil durch die frühzeitige Umsetzung ethischer Lieferkettenstandards vor den CSDDD-Fristen

  • Aufbau stabiler Lieferantenbeziehungen und einer widerstandsfähigen, zukunftssicheren Lieferkette

Obwohl das LkSG seit 2023 in Kraft ist, haben viele Unternehmen — insbesondere mittelständische Betriebe, KMU in Lieferketten und Compliance-Verantwortliche — nach wie vor Schwierigkeiten, die gesetzlichen Anforderungen in die betriebliche Praxis zu übertragen. Missverständnisse bei den Schwellenwerten, fehlende oder unzureichende Beschwerdeverfahren, lückenhafte Dokumentation oder versäumte BAFA-Berichtsfristen setzen Unternehmen erheblichen Risiken aus.

Dieser Kurs schließt die Lücke zwischen Rechtstheorie und praktischer Umsetzung. Entwickelt von Experten aus den Bereichen Compliance, Recht und Supply Chain Management, vermittelt er umfassendes Wissen über das gesamte LkSG-Spektrum — von den rechtlichen Grundlagen bis zur strategischen Integration in EU-Rahmenwerke wie die CSDDD und CSRD. Ob Sie ein Compliance-Programm von Grund auf aufbauen oder ein bestehendes System auf Herz und Nieren prüfen möchten: Dieser Kurs liefert praxisrelevantes Wissen, das Sie direkt in Ihrer täglichen Arbeit einsetzen können.

 

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage:

  • Den historischen, regulatorischen und internationalen Kontext von Lieferkettensorgfaltspflichten zu erläutern, einschließlich der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs) und der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
  • Anwendungsbereich, Schwellenwerte und wesentliche Rechtspflichten des LkSG zu definieren
  • Alle geschützten Rechtspositionen des LkSG zu identifizieren — einschließlich Menschen- und Umweltrechtsstandards aus internationalen Übereinkommen
  • Die Aufsichts- und Durchsetzungsbefugnisse des BAFA zu verstehen, inklusive Bußgeldstruktur und Vergabeausschluss
  • Das Zusammenspiel von LkSG und verwandten Bundesgesetzen (OWiG, DCGK, HGB, BGB, StGB) zu verstehen
  • Einen risikobasierten Rahmen für die Lieferanten-Sorgfaltsprüfung zu entwickeln und umzusetzen — inklusive Risikoanalyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen
  • Ein gesetzekonformes Beschwerdeverfahren einzurichten und Abhilfeprozesse effektiv zu steuern
  • BAFA-konforme Dokumentationen und Jahresberichte zu erstellen, die den LkSG-Anforderungen entsprechen
  • Digitale Tools und Technologien zur Automatisierung, Überwachung und Skalierung der LkSG-Compliance einzusetzen
  • LkSG-Compliance in die Unternehmensstrategie, die Corporate Governance und das ESG-Reporting zu integrieren
  • LkSG-Programme mit EU-Vorschriften wie der CSDDD und CSRD in Einklang zu bringen
  • Branchenspezifische Compliance-Strategien für Automobil, Lebensmittel, Chemie und Handel anzuwenden

Kurs-Curriculum

5 Sections 20 Lectures 5 Stunden
  • Überblick über Lieferketten-Sorgfaltspflichten
  • Historischer und internationaler Kontext (UN-Leitprinzipien, OECD-Leitsätze)
  • LkSG: Anwendungsbereich, Geltung und Schwellenwerte
  • Grundprinzipien der risikobasierten Compliance
  • Zentrale Sorgfaltspflichten nach dem LkSG
  • Geschützte Rechtsgüter (Menschenrechte und Umwelt)
  • Aufsicht durch das BAFA, Bußgelder und Ausschlüsse von öffentlichen Vergabeverfahren
  • Relevante Bundesgesetze (OWiG, DCGK, HGB, BGB, StGB)
  • Risikomanagement und Lieferanten-Sorgfaltsprüfung
  • Beschwerdemechanismen und Abhilfemaßnahmen
  • Dokumentation, Berichterstattung und Audit-Vorbereitung
  • Technologie und digitale Werkzeuge zur Compliance-Unterstützung
  • Verknüpfung der LkSG-Compliance mit der Unternehmensstrategie
  • Verantwortung der Geschäftsleitung und des Vorstands auf Führungsebene
  • Integration mit EU-Regulierungen (CSDDD, CSRD)
  • KPIs, Dashboards und ESG-Berichterstattung
  • Fallstudien: Deutsche KMU im Vergleich zu multinationalen Unternehmen
  • Branchenspezifische Compliance: Automobilindustrie, Lebensmittel, Chemie, Einzelhandel
  • Management geopolitischer, reputationsbezogener und ethischer Risiken
  • Abschluss-Simulation: Ganzheitliche LkSG-Compliance-Übung entlang der gesamten Lieferkette

Für wen ist dieser Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen, die fundiertes, anwendbares Wissen zur LkSG-Compliance benötigen. Er ist besonders wertvoll für:

  • Compliance-Beauftragte und LkSG-/Menschenrechtsbeauftragte, die für die Umsetzung und Überwachung der Sorgfaltspflichten verantwortlich sind
  • Unternehmensjuristen und Rechtsberater, die zu LkSG-Pflichten, vertraglichen Anforderungen an Lieferanten und BAFA-Enforcement-Risiken beraten
  • Einkaufs- und Supply-Chain-Manager, die Lieferanten-Sorgfaltsprüfungen operationalisieren und Lieferantenbeziehungen gemäß LkSG gestalten
  • Nachhaltigkeits- und ESG-Manager, die LkSG-Compliance mit Nachhaltigkeitsberichterstattung und ESG-Strategie verknüpfen
  • C-Level-Führungskräfte und Aufsichtsratsmitglieder, die eine strategische Governance-Perspektive auf LkSG-Verpflichtungen benötigen
  • Risiko- und Prüfungsverantwortliche, die interne oder externe Audits im Bereich Lieferketten-Compliance durchführen
  • HR- und Arbeitsrechtsexperten, die zu Arbeitsnormen, Zwangsarbeitsprävention und Beschwerdeverfahren arbeiten
  • KMU-Inhaber und -Manager, deren Unternehmen als Zulieferer betroffener Unternehmen indirekt vom LkSG erfasst werden
  • Berater und Consultants, die LkSG-Compliance-Dienste für deutsche und internationale Mandanten erbringen
  • Vergabestellen im öffentlichen Sektor, die Vergabeausschlüsse nach LkSG verwalten
  • Studierende und Absolventen der Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaft, Nachhaltigkeit und Supply Chain Management

Anforderungen

Vorkenntnisse im Bereich LkSG sind nicht erforderlich. Grundkenntnisse in den Bereichen Beschaffung, Compliance, Nachhaltigkeit, Rechtswesen oder Lieferkettenmanagement sind hilfreich. Die Teilnehmenden sollten bereit sein, mit Richtlinien, Lieferantenszenarien, Risikobewertungen und Beispielen für Governance zu arbeiten.

Karrieremöglichkeiten

LkSG-Expertise ist stark gefragt: Deutsche Unternehmen, internationale Konzerne und deren globale Lieferketten sind auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Der Abschluss dieses Kurses eröffnet Ihnen attraktive Karrierechancen:

  • LkSG-Compliance-Beauftragter / Menschenrechtsbeauftragter — eine durch das Gesetz neu geschaffene Schlüsselrolle in betroffenen Unternehmen
  • Supply Chain Sustainability Manager — Verantwortung für ESG-Risiken in globalen Lieferantennetzwerken
  • Einkaufs-Compliance-Spezialist — Integration von LkSG-Sorgfaltspflichten in Beschaffungs- und Lieferantenmanagementprozesse
  • ESG-Reporting & Strategie-Analyst — Verknüpfung von LkSG-Anforderungen mit CSRD, CSDDD und Stakeholder-Berichterstattung
  • Leiter Rechts- und Regulierungsangelegenheiten — Beratung zu Enforcement-Risiken, vertraglichen Pflichten und regulatorischem Wandel
  • Risiko- und Audit-Manager (Lieferkette) — Durchführung von Lieferantenaudits, Risikoanalysen und BAFA-Prüfungsvorbereitung
  • Nachhaltigkeitsberater / LkSG-Advisor — Unterstützung von KMU und Konzernen bei der Umsetzung rechtskonformer Compliance-Systeme
  • Corporate Governance Specialist — Verankerung von LkSG-Compliance in Governance-Strukturen und Berichterstattung auf Vorstandsebene
  • Supply Chain Technology Specialist — Implementierung digitaler Compliance-Tools, ESG-Plattformen und Lieferantendatensysteme
  • Trainer und Dozent — Durchführung von LkSG-Schulungen in Unternehmen, IHKen oder Bildungseinrichtungen

Zertifizierungsinformationen

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses „Supply Chain Due Diligence Compliance (LkSG)“ erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihre Kenntnisse und Ihr Verständnis von Supply-Chain-Compliance, menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht, Risikomanagement, ethischer Beschaffung und dem deutschen Supply Chain Due Diligence Gesetz (LkSG) bescheinigt.

Dieses Zertifikat wertet Ihren Lebenslauf auf, unterstützt Ihre Karriereentwicklung und unterstreicht Ihre Expertise gegenüber Arbeitgebern in den Bereichen Compliance, Einkauf, Logistik, Nachhaltigkeit, Recht und Supply Chain Management.

Zertifikatsabbildung

Häufig gestellte Fragen

01 Was ist das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)? +

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist ein deutsches Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, Menschenrechts- und Umweltrisiken innerhalb ihrer globalen Lieferketten zu identifizieren, zu verhindern und zu adressieren. Das Gesetz ist seit 2023 in Kraft. 

Weitere Informationen: hier

02 Welche Unternehmen müssen das LkSG einhalten? +

Das Gesetz gilt für Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten in Deutschland, einschließlich:

  • deutscher Unternehmen
  • internationaler Unternehmen mit Niederlassungen oder Geschäftstätigkeiten in Deutschland.

Diese Unternehmen müssen umfassende Sorgfaltspflichtsysteme für ihre Lieferketten implementieren.

03 Welche Behörde überwacht die Einhaltung des LkSG? +

Die Einhaltung des Lieferkettengesetzes wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) überwacht.

Die Behörde kann:

  • Audits und Untersuchungen durchführen
  • Bußgelder verhängen
  • Unternehmen von öffentlichen Vergabeverfahren ausschließen

Offizielle BAFA-Informationen: hier

04 Behandelt der Kurs auch EU-Regulierungen zur Lieferkette? +

Ja. Der Kurs erklärt auch wichtige europäische Regulierungsvorhaben, darunter:

  • Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)
  • Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

Diese Vorschriften erweitern die Anforderungen an Unternehmens-Transparenz, ESG-Berichterstattung und verantwortungsvolle Lieferketten innerhalb der Europäischen Union.

05 Ist der Kurs auch für Anfänger geeignet? +

Ja. Der Kurs beginnt mit grundlegenden Konzepten der Lieferketten-Sorgfaltspflicht und regulatorischen Compliance und führt schrittweise zu fortgeschritteneren Themen wie:

  • Governance-Integration
  • Risikomanagement
  • operative Umsetzung von Compliance-Systemen
06 Wie unterstützt der Kurs die berufliche Entwicklung? +

Der Kurs vermittelt Fachwissen in Bereichen mit wachsender Nachfrage, darunter:

  • Supply-Chain-Compliance
  • ESG-Governance
  • Menschenrechts-Due-Diligence
  • nachhaltige Unternehmensführung

Diese Kompetenzen sind zunehmend gefragt, da Unternehmen in Deutschland und der EU ihre Lieferketten-Governance und regulatorische Compliance stärken.

07 Benötige ich juristische Vorkenntnisse für diesen Kurs? +

Nein. Für diesen Kurs sind keine juristischen Vorkenntnisse erforderlich.

Die relevanten deutschen Gesetze, regulatorischen Rahmenwerke und Compliance-Anforderungen werden strukturiert, verständlich und praxisnah erklärt, sodass Fachkräfte aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen teilnehmen können.

08 What is the LkSG and who does it apply to? +

The Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), or German Supply Chain Due Diligence Act, is a German law that entered into force on 1 January 2023. It requires companies with a registered seat, principal place of business, or branch in Germany to identify, prevent, and remedy human rights and environmental risks throughout their global supply chains. Since January 2024, it applies to companies with 1,000 or more employees in Germany. Even companies below this threshold may face indirect compliance pressure as suppliers to in-scope organisations.

09 What are the core due diligence obligations under LkSG? +

Under LkSG, in-scope companies must: (1) issue a human rights policy statement, (2) appoint a human rights officer, (3) conduct annual and event-driven risk analyses of their own operations and direct suppliers, (4) implement preventive measures, (5) establish remediation procedures when violations are found, (6) set up an accessible grievance mechanism, and (7) document all activities and submit an annual report to BAFA within four months of the fiscal year end.

10 What are the penalties for non-compliance with LkSG? +

Non-compliance can result in fines of up to 2% of a company's annual global turnover for serious violations. For companies with revenue below EUR 400 million, fines of up to EUR 8 million may apply. Additionally, companies found to be in violation can be excluded from public procurement contracts in Germany for up to three years — a significant commercial consequence.

11 How does LkSG relate to the EU CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive)? +

LkSG is Germany's national supply chain due diligence law and currently the applicable legal framework. The EU CSDDD (also known as CS3D) will, once transposed into national law, replace or significantly amend LkSG. The German government has indicated its intention to repeal LkSG and implement CSDDD in a streamlined manner. In the interim, companies complying with LkSG are building the governance and processes they will need for CSDDD compliance. Key differences include CSDDD's broader scope, civil liability provisions, and a phased rollout beginning for the largest EU companies first.

12 Do SMEs need to comply with LkSG? +

Small and medium-sized enterprises (SMEs) with fewer than 1,000 employees are not directly subject to LkSG. However, SMEs that supply to in-scope companies frequently face indirect compliance requirements — large companies are required to conduct due diligence on their direct suppliers and may pass down contractual compliance obligations (e.g. supplier codes of conduct, questionnaires, and audits). This course specifically addresses the LkSG implications for SMEs as part of the supply chain.

13 Which authority oversees LkSG compliance in Germany? +

The Federal Office for Economic Affairs and Export Control (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle — BAFA) is responsible for monitoring and enforcing LkSG. BAFA can conduct investigations, request documentation, issue fines, and report violations to the procurement exclusion register. As of late 2025, BAFA has adjusted its enforcement approach in light of the anticipated transition to the EU CSDDD, but continues to conduct risk-based oversight.

14 What human rights and environmental risks does LkSG cover? +

LkSG covers an exhaustive list of prohibited acts drawn from internationally recognised conventions. Human rights risks include child labour, forced or compulsory labour, slavery, denial of fair wages, failure to provide safe working conditions, and restrictions on the right to organise. Environmental risks covered include violations linked to the Minamata Convention (mercury), Stockholm Convention (persistent organic pollutants), and Basel Convention (hazardous waste), where such violations impair human health.

15 How should companies conduct a risk analysis under LkSG? +

A LkSG-compliant risk analysis should be conducted at least annually and whenever significant changes occur (e.g. new supplier, new market, geopolitical developments). Companies must assess their own operations and those of direct suppliers for potential human rights and environmental risks. The analysis should consider country risk, sector risk, product risk, and supplier-specific factors. BAFA has published detailed guidance on risk analysis methodology, which this course covers in full. Risk analyses should be documented and updated regularly.

16 What does a LkSG-compliant grievance mechanism look like? +

Under Section 8 LkSG, companies must establish a grievance mechanism that is accessible to all affected persons — including workers in the supply chain and local communities. The mechanism must be impartial, confidential (where possible), free of charge, and must not expose complainants to retaliation. It can be operated internally or delegated to a third-party provider. Companies must publish information about the mechanism and report on complaints received and actions taken in their annual LkSG report.

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