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10 LkSG-Beschaffungsfehler, die Compliance-Risiken erhöhen können

HI
Helal Islam
August 04, 2026
  • 10 mins read
10 LkSG Procurement Mistakes That Can Increase Compliance Risk
In diesem Artikel

Erfahren Sie mehr über die 10 häufigsten LkSG-Beschaffungsfehler, die Compliance-Risiken für deutsche Unternehmen erhöhen können. Dieser Leitfaden zeigt, wie Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance), Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management), Lieferantenrisikobewertung (Supplier Risk Assessment) und Supply Chain Due Diligence Unternehmen dabei unterstützen, ihre LkSG-Compliance zu stärken, Lieferantenbeziehungen zu verbessern und verantwortungsvolle Lieferketten aufzubauen. Entdecken Sie praxisnahe Erkenntnisse für Einkaufsfachkräfte, Lieferantenmanager und Compliance-Spezialisten, die sich auf moderne Anforderungen der Lieferketten-Compliance (Supply Chain Compliance) in Deutschland vorbereiten.

Die Beschaffung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Heute sind Unternehmen nicht mehr nur dafür verantwortlich, Produkte zum richtigen Preis und in der gewünschten Qualität einzukaufen. Sie müssen auch verstehen, woher Produkte stammen, wie Lieferanten arbeiten und ob Lieferketten menschenrechtliche oder umweltbezogene Risiken verursachen.

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) hat die Bedeutung verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken deutlich erhöht. Unternehmen, die unter das Gesetz fallen, müssen Prozesse etablieren, um Risiken innerhalb ihrer Lieferketten zu erkennen, zu verhindern und zu reduzieren. Dadurch wird LkSG-Compliance zu einer wichtigen Aufgabe für Einkaufsteams, Compliance-Fachkräfte und Lieferantenmanager.

Viele Unternehmen investieren stark in Lieferantenauswahl und Kostenmanagement, übersehen jedoch wichtige Compliance-Schritte. Diese Lücken können rechtliche, operative und reputationsbezogene Risiken erhöhen. Eine starke Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance) erfordert mehr als nur Lieferantenverträge. Sie benötigt ein effektives Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management), kontinuierliche Überwachung und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.

Fachkräfte, die diese Prozesse verstehen, können wertvolle Kompetenzen für moderne Einkaufspositionen entwickeln. Der Kurs Procurement & Vendor Management (LkSG) unterstützt Lernende dabei, praxisnahes Wissen zu Lieferantenmanagement, Risikobewertung und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette (Supply Chain Due Diligence) für den deutschen Markt aufzubauen.

Nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) müssen Unternehmen im Rahmen des LkSG geeignete Risikomanagementsysteme einrichten, Risikoanalysen durchführen sowie Präventions- und Abhilfemaßnahmen umsetzen. Weitere Informationen finden Sie in den offiziellen BAFA Supply Chain Act Information

Warum Beschaffungsfehler LkSG-Compliance-Risiken verursachen

Beschaffungsentscheidungen beeinflussen direkt die Risiken innerhalb der Lieferkette eines Unternehmens. Ein Lieferant, der ohne eine angemessene Prüfung ausgewählt wurde, kann Risiken im Zusammenhang mit Zwangsarbeit, unsicheren Arbeitsbedingungen, Umweltschäden oder unzureichenden Geschäftspraktiken verursachen.

Eine wirksame LkSG-Compliance erfordert, dass Unternehmen ihre Lieferanten verstehen, potenzielle Risiken erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen. Dieser Ansatz verbindet Beschaffungsentscheidungen mit Sorgfaltspflichten in der Lieferkette (Supply Chain Due Diligence), menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence) und nachhaltigen Geschäftsprozessen.

Ein starkes Lieferketten-Risikomanagement (Supply Chain Risk Management) hilft Unternehmen dabei zu verstehen:

  • Welche Lieferanten höhere Risiken verursachen
  • Welche Lieferanten zusätzliche Prüfungen benötigen
  • Wo Korrekturmaßnahmen erforderlich sein können
  • Wie die Lieferantenleistung überwacht werden sollte

Unternehmen, die diese Bereiche vernachlässigen, können Schwierigkeiten haben, ihre Prozesse zur Lieferketten-Compliance (Supply Chain Compliance) nachzuweisen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

Für Fachkräfte im Einkauf entwickelt sich das Verständnis dieser Anforderungen zunehmend zu einer wichtigen beruflichen Kompetenz. Arbeitgeber suchen immer häufiger Spezialisten, die Einkaufswissen mit Kenntnissen in Lieferanten-Compliance (Supplier Compliance), Risikomanagement und Nachhaltigkeit verbinden können.

10 LkSG-Beschaffungsfehler, die Unternehmen vermeiden sollten

 

10 LkSG-Beschaffungsfehler, die Unternehmen vermeiden sollten

Fehler 1: Lieferanten ausschließlich nach dem Preis auswählen

Einer der häufigsten Fehler im Einkauf ist die Auswahl von Lieferanten ausschließlich aufgrund des niedrigsten Preises.

Kosten sind ein wichtiger Faktor, sollten jedoch nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Ein Lieferant mit besonders niedrigen Preisen kann versteckte Risiken in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Umweltpraktiken oder schwache Compliance-Systeme aufweisen.

Im Rahmen der LkSG-Compliance sollten Unternehmen vor der Auswahl von Lieferanten eine breitere Reihe von Faktoren berücksichtigen. Dazu gehören:

  • Länderspezifische Risiken
  • Branchenbezogene Risiken
  • Lieferantenhistorie
  • Arbeitsbedingungen
  • Umweltleistung
  • Frühere Compliance-Probleme

Modernes Lieferantenmanagement (Supplier Management) erfordert eine ausgewogene Betrachtung zwischen wirtschaftlichen Zielen und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken.

Eine risikobasierte Beschaffungsstrategie unterstützt nachhaltige Beschaffung (Sustainable Procurement), indem Unternehmen mit Lieferanten zusammenarbeiten können, die Qualitäts-, Ethik- und Compliance-Anforderungen erfüllen.

Einkaufsfachkräfte sollten verstehen, dass verantwortungsvolle Beschaffung nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung ist, sondern auch einen langfristigen geschäftlichen Vorteil bietet. Unternehmen mit starken Lieferantenrisikomanagement-Prozessen (Supplier Risk Management) können Störungen reduzieren, Lieferantenbeziehungen verbessern und ihre Reputation stärken.

Fehler 2: Keine angemessene Lieferantenrisikobewertung durchführen

Ein weiterer großer Fehler ist das Fehlen einer strukturierten Lieferantenrisikobewertung (Supplier Risk Assessment).

Einige Unternehmen behandeln alle Lieferanten gleich. Allerdings unterscheiden sich Lieferanten hinsichtlich ihres Risikoniveaus abhängig von Faktoren wie Standort, Branche, Produktkategorie und Komplexität der Lieferkette.

Eine professionelle Lieferantenrisikobewertung hilft Unternehmen dabei, Lieferanten zu identifizieren, die eine intensivere Prüfung benötigen. Sie unterstützt bessere Entscheidungen bei:

  • Lieferantenauswahl
  • Lieferantenüberwachung
  • Vertragsmanagement
  • Planung von Korrekturmaßnahmen

Ein effektiver Bewertungsprozess kann folgende Schritte umfassen:

  • Prüfung von Lieferanteninformationen
  • Analyse von Länder- und Branchenrisiken
  • Überprüfung von Compliance-Dokumenten
  • Bewertung früherer Vorfälle
  • Verständnis von Unterauftragnehmer-Strukturen

Dieser Prozess ist ein zentraler Bestandteil des Lieferketten-Risikomanagements (Supply Chain Risk Management) und der LkSG-Compliance.

Ohne ein zuverlässiges Lieferantenbewertungssystem können Unternehmen wichtige Warnsignale übersehen. Ein Lieferant kann beispielsweise aus geschäftlicher Sicht zuverlässig erscheinen, aber dennoch Risiken in Bezug auf Menschenrechte oder Umweltanforderungen verursachen.

Für Fachkräfte im Einkauf wird die Fähigkeit, eine Lieferantenrisikobewertung durchzuführen, zunehmend wertvoller. Diese praktische Kompetenz unterstützt eine stärkere Lieferanten-Compliance (Supplier Compliance) und bessere Geschäftsentscheidungen.

Fehler 3: Risiken indirekter Lieferanten ignorieren

Viele Unternehmen konzentrieren sich ausschließlich auf direkte Lieferanten und übersehen Risiken weiter unten in der Lieferkette.

Moderne Sorgfaltspflichten in der Lieferkette (Supply Chain Due Diligence) erfordern jedoch ein umfassenderes Verständnis von Lieferantennetzwerken. Risiken können entstehen durch:

  • Unterauftragnehmer
  • Rohstofflieferanten
  • Produktionspartner
  • Andere indirekte Geschäftsbeziehungen

Eine wirksame menschenrechtliche Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence) bedeutet, dass Unternehmen über ihre direkten Lieferanten hinaus Transparenz schaffen müssen, wenn Hinweise auf mögliche Risiken bestehen.

Das Ignorieren indirekter Lieferantenrisiken kann die Bemühungen zur LkSG-Compliance schwächen und die Reaktion auf Lieferkettenvorfälle erschweren.

Ein starkes Lieferanten-Due-Diligence-System (Supplier Due Diligence) hilft Unternehmen dabei zu erkennen, wo zusätzliche Informationen, Überwachung oder Korrekturmaßnahmen erforderlich sind.

Für Einkaufsteams bedeutet dies, über klassisches Lieferantenmanagement hinauszugehen und eine höhere Transparenz innerhalb der Lieferkette aufzubauen.

Fehler 4: Lieferantenfragebögen als vollständige Due Diligence betrachten

Ein häufiger Fehler bei der LkSG-Compliance ist die Annahme, dass ein Lieferantenfragebogen allein ausreicht, um verantwortungsvolle Lieferantenpraktiken zu bestätigen.

Lieferantenfragebögen sind hilfreiche Werkzeuge, liefern jedoch nur einen Teil des Gesamtbildes. Lieferanten können unvollständige Informationen bereitstellen, Dokumente können veraltet sein und bestimmte Risiken sind möglicherweise durch schriftliche Antworten nicht sichtbar.

Eine effektive Lieferanten-Due-Diligence (Supplier Due Diligence) benötigt einen umfassenderen Ansatz mit:

  • Lieferantenfragebögen
  • Dokumentenprüfung
  • Lieferantengesprächen
  • Risikoanalysen
  • Audits bei Bedarf
  • Kontinuierlicher Überwachung

Eine starke Supply Chain Due Diligence hilft Unternehmen dabei, tatsächliche Lieferantenbedingungen besser zu verstehen und Probleme frühzeitig zu erkennen.

Für Einkaufsteams bedeutet dies, von einfachen Lieferantenfreigaben zu aktivem Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management) überzugehen. Unternehmen müssen nicht nur prüfen, ob ein Lieferant Produkte liefern kann, sondern auch, ob er menschenrechtliche und umweltbezogene Standards einhält.

Dieser Ansatz verbessert die Lieferketten-Compliance (Supply Chain Compliance) und stärkt langfristige Lieferantenbeziehungen.

Fehler 5: Keine klaren Anforderungen an die Lieferanten-Compliance definieren

Ein weiterer wichtiger Fehler ist das Fehlen klarer Erwartungen gegenüber Lieferanten.

Lieferanten müssen verstehen, welche Anforderungen Unternehmen in Bezug auf folgende Bereiche stellen:

  • Menschenrechtsstandards
  • Umweltverantwortung
  • Berichtspflichten
  • Compliance-Prozesse
  • Korrekturmaßnahmen

Starke Lieferanten-Compliance-Systeme (Supplier Compliance) beinhalten häufig:

  • Lieferantenkodex (Supplier Code of Conduct)
  • Vertragsanforderungen
  • Compliance-Vereinbarungen
  • Meldeverfahren

Nach dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) müssen Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Risiken innerhalb ihrer Lieferketten zu steuern. Klare Lieferantenanforderungen sind ein wichtiger Bestandteil einer wirksamen LkSG-Compliance.

Einkaufsfachkräfte im Bereich Lieferantenmanagement (Vendor Management) sollten sicherstellen, dass Compliance-Anforderungen während der gesamten Lieferantenbeziehung berücksichtigt werden – von der Aufnahme des Lieferanten bis zur laufenden Zusammenarbeit.

Klare Kommunikation unterstützt außerdem die nachhaltige Beschaffung (Sustainable Procurement), da Lieferanten verstehen, wie verantwortungsvolle Geschäftspraktiken zukünftige Zusammenarbeit beeinflussen.

Fehler 6: Lieferantenrisiken nicht kontinuierlich überwachen

Lieferantenrisiken können sich im Laufe der Zeit verändern. Ein Lieferant, der heute als risikoarm gilt, kann in Zukunft neue Herausforderungen verursachen.

Ein häufiger Fehler ist, eine Lieferantenrisikobewertung (Supplier Risk Assessment) nur einmal bei der Lieferantenauswahl durchzuführen und anschließend keine erneute Prüfung vorzunehmen.

Effektives Lieferketten-Risikomanagement (Supply Chain Risk Management) erfordert eine kontinuierliche Überwachung von Faktoren wie:

  • Neue Produktionsstandorte
  • Eigentümerwechsel
  • Arbeitsrechtsprobleme
  • Umweltvorfälle
  • Kundenbeschwerden
  • Veränderungen im Lieferantenbetrieb

Eine kontinuierliche Lieferantenüberwachung ist ein wichtiger Bestandteil modernen Lieferantenmanagements (Supplier Management).

Unternehmen, die Lieferanten regelmäßig überprüfen, können schneller reagieren und stärkere LkSG-Compliance-Prozesse aufbauen.

Für Einkaufsfachkräfte ist das Verständnis moderner Überwachungsmethoden eine wertvolle Fähigkeit. Aktuelle Vendor-Management-Rollen erfordern zunehmend Kenntnisse in Risikoüberwachung, Lieferantenbewertung und Compliance-Verbesserung.

Fehler 7: Beschaffungsentscheidungen schlecht dokumentieren

Dokumentation ist ein entscheidender Bestandteil der Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance).

Ein Unternehmen kann Risikoanalysen und Lieferantenprüfungen durchführen. Wenn Entscheidungen jedoch nicht ordnungsgemäß dokumentiert werden, ist es schwierig, wirksame Compliance-Prozesse nachzuweisen.

Unternehmen sollten Aufzeichnungen führen über:

  • Ergebnisse der Lieferantenbewertung
  • Entscheidungen zur Risikoklassifizierung
  • Präventionsmaßnahmen
  • Korrekturmaßnahmen
  • Interne Freigaben
  • Überwachungsaktivitäten

Eine gute Dokumentation unterstützt die LkSG-Compliance, da Unternehmen zeigen können, wie Risiken erkannt und gesteuert wurden.

Sie verbessert außerdem die Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Compliance und Management.

Starke Dokumentationsprozesse sind besonders wichtig, wenn Unternehmen Berichte erstellen oder auf behördliche Prüfungen reagieren müssen.

Fehler 8: Einkauf und Compliance voneinander trennen

Einige Unternehmen behandeln Compliance als separate Funktion ohne enge Verbindung zum Einkauf. Dadurch entstehen unnötige Risiken.

Einkaufsteams verfügen über direkte Kenntnisse zu:

  • Lieferanten
  • Verträgen
  • Einkaufsentscheidungen
  • Lieferantenleistung

Compliance-Teams bringen Expertise ein in:

  • Vorschriften
  • Risikokontrollen
  • Governance-Prozesse

Gemeinsam schaffen sie stärkere Lieferketten-Compliance-Systeme (Supply Chain Compliance).

Effektives Lieferketten-Risikomanagement (Supply Chain Risk Management) benötigt Zusammenarbeit zwischen:

  • Einkauf
  • Compliance
  • Rechtsabteilung
  • Nachhaltigkeit
  • Risikomanagement

Diese Zusammenarbeit verbessert die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence) und schafft zuverlässigere Lieferantenprozesse.

Fehler 9: Korrekturmaßnahmen von Lieferanten ignorieren

Das Erkennen eines Lieferantenrisikos ist nur der erste Schritt. Unternehmen müssen anschließend Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu reduzieren oder zu beseitigen.

Ein häufiger Fehler ist, Probleme zu erkennen, aber keine Nachverfolgung mit Lieferanten durchzuführen.

Korrekturmaßnahmen können umfassen:

  • Verbesserung der Arbeitssicherheit
  • Beseitigung unfairer Arbeitsbedingungen
  • Reduzierung von Umweltauswirkungen
  • Mitarbeiterschulungen
  • Erstellung von Verbesserungsplänen

Eine wirksame menschenrechtliche Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence) erfordert, dass Unternehmen überprüfen, ob Korrekturmaßnahmen tatsächlich Verbesserungen bewirken.

Im Rahmen der LkSG-Compliance müssen Unternehmen Risiken nicht nur erkennen, sondern auch durch geeignete Präventions- und Abhilfemaßnahmen steuern.

Starke Korrekturprozesse verbessern die Lieferanten-Compliance (Supplier Compliance) und unterstützen verantwortungsvolle Lieferantenbeziehungen.

Fehler 10: Keine zukunftsfähigen Beschaffungskompetenzen entwickeln

Der letzte Fehler besteht darin, Einkaufsteams nicht auf neue Compliance-Anforderungen vorzubereiten.

Die Rolle des Einkaufs wird zunehmend strategischer. Fachkräfte benötigen Kenntnisse in:

  • LkSG-Compliance
  • CSDDD Compliance
  • Lieferantenrisikobewertung
  • Supply Chain Due Diligence
  • Nachhaltiger Beschaffung
  • Lieferantenmanagement

Europäische Lieferkettenvorschriften erhöhen die Nachfrage nach Fachkräften, die sowohl Einkaufsprozesse als auch Compliance-Anforderungen verstehen.

 

Fehler 10: Keine zukunftsfähigen Beschaffungskompetenzen entwickeln

Die Entwicklung dieser Kompetenzen verbessert Karrierechancen für:

  • Einkaufsmanager
  • Lieferantenmanager
  • Vendor Manager
  • Supply-Chain-Spezialisten
  • Compliance-Fachkräfte

Der Kurs The Procurement & Vendor Management (LkSG)  vermittelt praxisnahes Wissen, um Lieferantenrisiken, Compliance-Prozesse und verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken für den deutschen Markt zu verstehen.

Wie Unternehmen ihre LkSG-Beschaffungsprozesse verbessern können

Die Vermeidung von Beschaffungsfehlern erfordert einen strukturierten und ganzheitlichen Ansatz.

Unternehmen sollten:

1. Transparenz über Lieferanten verbessern

Das Verständnis der eigenen Lieferanten ist die Grundlage für ein effektives Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management).

Unternehmen sollten ihre Lieferanten erfassen, Lieferkettenstrukturen verstehen und Bereiche mit erhöhtem Risiko identifizieren.

2. Risikobasierte Lieferantenbewertung anwenden

Eine strukturierte Lieferantenrisikobewertung (Supplier Risk Assessment) hilft Unternehmen dabei, ihre Ressourcen gezielt auf Lieferanten zu konzentrieren, die eine intensivere Prüfung benötigen.

3. Lieferantenbeziehungen stärken

Gutes Lieferantenmanagement (Vendor Management) basiert auf Kommunikation, Transparenz und kontinuierlicher Verbesserung.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit hilft Unternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und langfristig bessere Lieferantenbeziehungen aufzubauen.

4. Starke Compliance-Prozesse entwickeln

Effektive Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance), Lieferketten-Compliance (Supply Chain Compliance) und LkSG-Compliance erfordern klare Verantwortlichkeiten, eine vollständige Dokumentation und eine kontinuierliche Überwachung.

Fazit

Der Erfolg der LkSG-Compliance hängt maßgeblich von den Entscheidungen im Einkauf ab. Unternehmen, die typische Fehler vermeiden, können Lieferkettenrisiken reduzieren, Lieferantenbeziehungen verbessern und verantwortungsvollere Geschäftsprozesse aufbauen.

Moderne Beschaffung bedeutet heute nicht mehr nur den Einkauf von Produkten. Sie erfordert Kenntnisse in Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management), menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence), Lieferanten-Due-Diligence (Supplier Due Diligence) und nachhaltiger Beschaffung (Sustainable Procurement).

Für Fachkräfte und Berufseinsteiger in Deutschland kann die Entwicklung von Kompetenzen in Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance), Lieferketten-Risikomanagement (Supply Chain Risk Management) und CSDDD-Compliance wertvolle Karrierechancen schaffen.

Der Aufbau dieser Fähigkeiten durch professionelle Weiterbildung ermöglicht es Lernenden, zu stärkeren Lieferketten und effektiveren Compliance-Systemen beizutragen. Der Kurs Procurement & Vendor Management (LkSG) unterstützt Fachkräfte dabei, praxisnahes Wissen für den heutigen deutschen Beschaffungsmarkt zu entwickeln.

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Häufig gestellte Fragen

01 Welche häufigen LkSG-Beschaffungsfehler sollten Unternehmen vermeiden? +

Zu den häufigsten LkSG-Beschaffungsfehlern gehören die Auswahl von Lieferanten ausschließlich nach dem Preis, fehlende Lieferantenrisikobewertungen (Supplier Risk Assessment), das Ignorieren indirekter Lieferantenrisiken, die alleinige Nutzung von Lieferantenfragebögen und eine unzureichende Dokumentation von Einkaufsentscheidungen. Diese Fehler können LkSG-Compliance-Risiken erhöhen und die effektive Steuerung von Lieferkettenpflichten erschweren.

02 Wie beeinflusst LkSG-Compliance die Arbeit von Einkaufsteams? +

LkSG-Compliance macht Einkaufsteams zu einem wichtigen Bestandteil der Lieferantenrisikoerkennung, Lieferantenüberwachung und Due-Diligence-Prozesse. Einkaufsfachkräfte unterstützen Unternehmen bei der Durchführung von Lieferantenrisikomanagement (Supplier Risk Management), der Bewertung von Lieferanten, der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und der Dokumentation von Supply Chain Due Diligence sowie Lieferanten-Compliance-Aktivitäten.

03 Warum ist eine Lieferantenrisikobewertung nach dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wichtig? +

Eine Lieferantenrisikobewertung (Supplier Risk Assessment) hilft Unternehmen dabei, potenzielle menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken innerhalb ihrer Lieferketten zu erkennen, zu bewerten und zu priorisieren. Dadurch können Einkaufsteams ihre Ressourcen gezielt auf risikoreichere Lieferanten konzentrieren und das Lieferketten-Risikomanagement (Supply Chain Risk Management) gemäß dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) stärken.

04 Welche Rolle spielt der Einkauf bei der Supply Chain Due Diligence? +

Der Einkauf spielt eine zentrale Rolle bei der Supply Chain Due Diligence, indem er verantwortungsvolle Lieferanten auswählt, Lieferanteninformationen sammelt, Lieferantenleistungen überwacht und Korrekturmaßnahmen unterstützt. Effektive Einkaufsprozesse verbessern die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht (Human Rights Due Diligence), die Lieferanten-Compliance (Supplier Compliance) und die gesamte Lieferketten-Compliance (Supply Chain Compliance).

05 Wie können Fachkräfte ihre Kenntnisse in LkSG-Beschaffung und Lieferantenmanagement verbessern? +

Fachkräfte können ihre Kenntnisse durch praxisorientierte Weiterbildungen in den Bereichen Beschaffungs-Compliance (Procurement Compliance), Lieferantenmanagement (Supplier Management), Lieferantenmanagement (Vendor Management), nachhaltige Beschaffung (Sustainable Procurement) und CSDDD-Compliance erweitern. Der Kurs „Procurement & Vendor Management (LkSG)” unterstützt Lernende dabei, praktische Fähigkeiten für moderne Einkaufs- und Compliance-Rollen in Deutschland aufzubauen.

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