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LkSG vs. CSDDD nach den EU-Änderungen 2026: Leitfaden für den Einkauf

HI
Helal Islam
August 03, 2026
  • 11 mins read
LkSG vs CSDDD After the 2026 EU Changes: Procurement Guide
In diesem Artikel

Vergleichen Sie CSDDD vs. LkSG nach den EU-Änderungen 2026 und erfahren Sie, was die neuen Regelungen für den Einkauf in Deutschland bedeuten. Dieser Leitfaden erläutert Sorgfaltspflichten in der Lieferkette, die Lieferantenrisikobewertung, LkSG-Compliance, CSDDD-Compliance sowie die praktischen Kompetenzen, die Fachkräfte für moderne Tätigkeiten im Einkauf und Lieferantenmanagement benötigen.

Ein tiefgreifender Wandel verändert derzeit den Einkauf in Deutschland. Unternehmen, die zu spät reagieren, können mit höheren Lieferantenrisiken, unzureichender Dokumentation und kostspieligen Compliance-Lücken konfrontiert werden. Der Vergleich CSDDD vs. LkSG beeinflusst inzwischen die Lieferantenauswahl, Vertragsbedingungen, Risikoprüfungen, Überwachungsprozesse und die Kompetenzen, die von Fachkräften im Einkauf erwartet werden.

Die CSDDD-Änderungen 2026 haben den künftigen EU-Rahmen eingeschränkt, das deutsche Lieferkettengesetz jedoch nicht automatisch aufgehoben. Unternehmen müssen daher CSDDD vs. LkSG verstehen, bevor sie bestehende Prozesse verändern. Eine wirksame Sorgfaltspflicht in der Lieferkette bleibt entscheidend, um Risiken zu erkennen, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten und Entscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren.

Dieser Leitfaden erklärt CSDDD vs. LkSG klar und praxisnah. Er zeigt außerdem, warum CSDDD-Compliance, LkSG-Compliance, Einkaufs-Compliance und Lieferketten-Compliance für Unternehmen in Deutschland weiterhin von großer Bedeutung sind.

Fachkräfte und Arbeitssuchende können diese Kompetenzen mit dem Kurs Procurement & Vendor Management (LkSG) gezielt ausbauen. Der Kurs behandelt Lieferantenrisiken, Kontrollmechanismen im Einkauf, Überwachungsprozesse und die Compliance-Dokumentation.

Diese Kenntnisse können fundiertere Entscheidungen ermöglichen und die beruflichen Chancen im Einkauf, Lieferantenmanagement und Compliance-Bereich verbessern.

Warum der Vergleich zwischen CSDDD und LkSG in Deutschland wichtig ist

Der Vergleich CSDDD vs. LkSG ist wichtig, weil beide Regelwerke miteinander verbunden, aber nicht identisch sind. Das LkSG ist ein deutsches Gesetz, das bereits gilt. Die CSDDD ist eine EU-Richtlinie, die zunächst in nationales Recht umgesetzt werden muss.

Ein Unternehmen kann außerhalb des künftigen Anwendungsbereichs der CSDDD liegen und dennoch unter das LkSG fallen. Ein kleinerer Lieferant kann wiederum von beiden Regelwerken nicht direkt erfasst sein, aber trotzdem Informationsanfragen von einem größeren Kunden erhalten. Deshalb ist CSDDD vs. LkSG für Lieferanten, Einkaufsfachkräfte und Arbeitssuchende gleichermaßen relevant.

Zu den täglichen Aufgaben können die Lieferantenaufnahme, Risikoprüfungen, Fragebögen, Vertragsklauseln und Korrekturmaßnahmenpläne gehören. Diese Tätigkeiten unterstützen die Lieferanten-Sorgfaltspflicht, die Lieferantenrisikobewertung, das Lieferantenrisikomanagement, den nachhaltigen Einkauf und die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht.

Was ist das deutsche Lieferkettengesetz?

Das deutsche Lieferkettengesetz, bekannt als LkSG, trat am 1. Januar 2023 in Kraft. Seit dem 1. Januar 2024 gilt es grundsätzlich für Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten in Deutschland. Die offizielle Übersicht des BAFA overview erläutert den Anwendungsbereich und die gesetzlichen Pflichten.

 

Was ist das deutsche Lieferkettengesetz?

Betroffene Unternehmen müssen menschenrechtliche und bestimmte umweltbezogene Risiken berücksichtigen. Zu den Pflichten gehören Risikomanagement, Risikoanalyse, Präventionsmaßnahmen, Abhilfemaßnahmen, ein Beschwerdeverfahren und eine nachvollziehbare Dokumentation.

In der Diskussion um CSDDD vs. LkSG ist ein Punkt besonders wichtig: Das LkSG gilt bereits in Deutschland. Unternehmen sollten ihre LkSG-Compliance nicht einstellen, nur weil sich die EU-Regelungen im Jahr 2026 geändert haben.

Eine wirksame LkSG-Compliance erfordert die Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Compliance, Nachhaltigkeit, Rechtsabteilung und Unternehmensleitung. Da der Einkauf in engem Kontakt mit Lieferanten steht, übernimmt er eine zentrale Rolle bei der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette.

Das Gesetz verlangt geeignete Prozesse und angemessene Maßnahmen, jedoch keine Garantie dafür, dass niemals ein Problem auftritt. Deshalb sind eine fundierte Lieferantenrisikobewertung und eine klare Dokumentation von Entscheidungen besonders wichtig.

Was ist die Corporate Sustainability Due Diligence Directive?

Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive, häufig als CSDDD oder CS3D bezeichnet, schafft einen EU-Rahmen für den Umgang mit schwerwiegenden menschenrechtlichen und umweltbezogenen Auswirkungen.

 

What Is the Corporate Sustainability Due Diligence Directive?

Ziel der Corporate Sustainability Due Diligence Directive ist es, einen gemeinsamen Ansatz für die Sorgfaltspflichten in EU-Lieferketten zu schaffen. Jeder Mitgliedstaat muss dafür eigene nationale Regelungen einführen.

Für Einkaufsteams vergleicht CSDDD vs. LkSG ein bereits bestehendes deutsches System mit einem künftigen EU-basierten Regelwerk. Beide verfolgen einen risikobasierten Ansatz, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Anwendungsbereich, Fristen und konkreter Anforderungen.

Die CSDDD-Seite der Europäischen Kommission bestätigt, dass die Richtlinie (EU) 2026/470 die CSDDD geändert hat und am 18. März 2026 in Kraft getreten ist.

Was sind die wichtigsten CSDDD-Änderungen 2026?

Die CSDDD-Änderungen 2026 haben den künftigen Anwendungsbereich eingeschränkt. Der zentrale Schwellenwert wurde auf Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Nettoumsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro angehoben. Der Rat der Council of the European Union erläutert den engeren Anwendungsbereich und den stärker zielgerichteten risikobasierten Ansatz.

Die Mitgliedstaaten müssen bis zum 26. Juli 2028 nationale Regelungen verabschieden und diese grundsätzlich ab dem 26. Juli 2029 anwenden. Dadurch erhalten Unternehmen mehr Zeit für die CSDDD-Compliance. Bestehende Risiken sollten jedoch nicht ignoriert werden.

Unternehmen können sich auf diejenigen Bereiche der Lieferkette konzentrieren, in denen schwerwiegende negative Auswirkungen am wahrscheinlichsten sind. Dadurch wird das Lieferantenrisikomanagement zielgerichteter und eine wirksamere Sorgfaltspflicht in EU-Lieferketten unterstützt.

Die aktualisierten CSDDD-Anforderungen an Lieferanten sind für den Einkauf besonders relevant. Betroffene Unternehmen können von Lieferanten Informationen, Nachweise oder Korrekturmaßnahmen verlangen. Solche Anfragen sollten jedoch verhältnismäßig und mit tatsächlichen Risiken verknüpft sein. Die CSDDD-Anforderungen an Lieferanten sollten nicht dazu führen, dass jeder Lieferant denselben umfangreichen Fragebogen erhält.

Dies unterstützt eine wirksamere Lieferanten-Sorgfaltspflicht. Teams können Länder- und Branchenrisiken, Vorfälle, Beschwerden und lieferantenspezifische Informationen berücksichtigen, anstatt Daten ohne klaren Zweck zu sammeln.

CSDDD vs. LkSG: Die wichtigsten Unterschiede

Ein klarer Vergleich von CSDDD vs. LkSG verhindert, dass Teams fälschlicherweise davon ausgehen, beide Regelwerke seien identisch oder eines habe das andere bereits ersetzt.

Bereich

LkSG

Geänderte CSDDD

Rechtliche Ebene

Deutsches nationales Gesetz

EU-Richtlinie, die in nationales Recht umgesetzt werden muss

Allgemeiner Anwendungsbereich

Mindestens 1.000 Beschäftigte in Deutschland

Mehr als 5.000 Beschäftigte und über 1,5 Milliarden Euro Nettoumsatz

Aktueller Stand

Bereits anwendbar

Gilt grundsätzlich ab Juli 2029 über nationale Regelungen

Grundlegender Ansatz

Risikobasierte Sorgfaltspflichten

Risikobasierte Abgrenzung und Priorisierung

Auswirkungen auf den Einkauf

Bestehende Kontrollen und Dokumentationspflichten

Künftige EU-konforme Kontrollen und Zusammenarbeit mit Lieferanten

Der Unterschied zwischen CSDDD vs. LkSG betrifft außerdem die Fristen, die behördliche Aufsicht und die Frage, wie das deutsche Recht künftig angepasst wird.

Unternehmen sollten CSDDD vs. LkSG derzeit als Übergangsphase betrachten. Sie sollten bestehende Kontrollprozesse fortführen und gleichzeitig ihre Systeme auf die künftige CSDDD-Compliance vorbereiten.

Was CSDDD vs. LkSG für den Einkauf bedeutet

Die praktische Botschaft von CSDDD vs. LkSG ist einfach: Der Einkauf bleibt von zentraler Bedeutung. Einkäufer entscheiden, welche Lieferanten mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, welche Nachweise angefordert werden und welche Maßnahmen bei festgestellten Risiken ergriffen werden.

Eine wirksame Einkaufs-Compliance sollte Beschaffungsentscheidungen mit der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht verbinden. Sie sollte die Lieferketten-Compliance durch klare Zuständigkeiten, aussagekräftige Nachweise und konsequente Folgemaßnahmen unterstützen.

An diesem Punkt wird nachhaltiger Einkauf praktisch. Er bedeutet, reale Risikoinformationen, geeignete Vertragsbedingungen, Überwachungsmaßnahmen und Verbesserungspläne in den Beschaffungsprozess einzubeziehen.

Im zweiten Teil übertragen wir CSDDD vs. LkSG auf einen konkreten Maßnahmenplan für den Einkauf, erläutern häufige Fehler und zeigen, welche Kompetenzen für die Weiterbildung und den deutschen Arbeitsmarkt besonders wichtig sind.

Praktischer Maßnahmenplan für den Einkauf

Die rechtliche Diskussion über CSDDD vs. LkSG kann komplex wirken, doch die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag ist klar und handhabbar. Einkaufsteams benötigen einen strukturierten Prozess, der die Sorgfaltspflichten in der Lieferkette, die Einkaufs-Compliance und fundierte Lieferantenentscheidungen unterstützt.

 

Praktischer Maßnahmenplan für den Einkauf

1. Prüfen, welche Vorschriften gelten

Beginnen Sie mit der Größe Ihres Unternehmens, der Anzahl der Beschäftigten und dem Umsatz. Das deutsche Lieferkettengesetz gilt derzeit unmittelbar für Unternehmen, die in Deutschland tätig sind und in seinen Anwendungsbereich fallen. Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive muss zunächst in nationales Recht umgesetzt werden, bevor ihre geänderten Pflichten grundsätzlich ab dem 26. Juli 2029 gelten.

Die Europäische Kommission stellt Informationen zum aktuellen Zeitplan und zum rechtlichen Status der CSDDD timeline and legal status.

Gehen Sie nicht davon aus, dass die CSDDD-Änderungen 2026 bestehende Pflichten zur LkSG-Compliance aufgehoben haben. Deutsche Reformen müssen gesondert geprüft werden, da Gesetzesvorschläge nicht automatisch geltendes Recht werden.

2. Relevante Lieferanteninformationen sammeln

Fordern Sie nur Informationen an, die eine konkrete Entscheidung unterstützen. Dazu können gehören:

  • Unternehmensrichtlinien
  • Auditergebnisse
  • Zertifikate
  • Personaldaten
  • Produktionsstandorte
  • Nachweise über Korrekturmaßnahmen

Die aktualisierten CSDDD-Anforderungen an Lieferanten fördern einen stärker zielgerichteten Ansatz. Das BAFA erklärt außerdem, dass Unternehmen, die unter das LkSG fallen, mit ihren Lieferanten zusammenarbeiten müssen, ihre gesetzlichen Pflichten jedoch nicht einfach vollständig auf diese übertragen dürfen.

Kleine Lieferanten fallen nicht allein deshalb unmittelbar unter das Gesetz, weil sie ein verpflichtetes Unternehmen beliefern.

Dadurch wird die Lieferanten-Sorgfaltspflicht wirksamer und verhältnismäßiger. Gleichzeitig können Teams ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten erfüllen, ohne jedem Geschäftspartner denselben umfangreichen Fragebogen zu senden.

3. Schwerwiegende Risiken priorisieren

Nicht jedes Risiko kann gleichzeitig bearbeitet werden. Konzentrieren Sie sich zunächst auf Risiken, die besonders schwerwiegend, wahrscheinlich oder nur schwer wiedergutzumachen sind.

Beispiele hierfür sind:

  • Zwangsarbeit
  • Kinderarbeit
  • Unsichere Arbeitsbedingungen
  • Rechtswidrige Diskriminierung
  • Schwerwiegende Umweltschäden

Dieser Ansatz ist ein zentraler Bestandteil der Sorgfaltspflichten in EU-Lieferketten und moderner Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.

Dokumentieren Sie, warum ein bestimmtes Risiko als dringlicher eingestuft wurde als ein anderes. Eine klare Dokumentation zeigt, dass die Einkaufsentscheidung angemessen war und auf den verfügbaren Informationen beruhte.

4. Geeignete Präventionsmaßnahmen einsetzen

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Ein Verhaltenskodex für Lieferanten
  • Vertragsklauseln
  • Lieferantenschulungen
  • Verbesserungspläne
  • Gezielte Audits
  • Regelmäßige Lieferantengespräche

Die geeignete Maßnahme hängt vom jeweiligen Lieferanten und vom Risikoniveau ab.

Eine wirksame Einkaufs-Compliance bedeutet nicht nur, rechtliche Klauseln in Verträge aufzunehmen. Vertragsanforderungen sollten mit Überwachung und konsequenten Folgemaßnahmen verbunden werden.

Ein wirksames Lieferantenrisikomanagement unterstützt außerdem die langfristige Verbesserung von Lieferantenbeziehungen, anstatt Geschäftsbeziehungen sofort zu beenden.

5. Ergebnisse überwachen und dokumentieren

Dokumentieren Sie Lieferantenklassifizierungen, Nachweise, Entscheidungen, Fristen und Korrekturmaßnahmen.

Eine erneute Prüfung eines Lieferanten ist erforderlich, wenn:

  • Eine schwerwiegende Beschwerde eingeht
  • Ein neuer Produktionsstandort eröffnet wird
  • Ein bedeutender Vorfall eintritt
  • Die Produktion in ein anderes Land verlagert wird
  • Ein Lieferant wichtige Unterauftragnehmer wechselt

Eine vollständige Dokumentation unterstützt die LkSG-Compliance, die künftige CSDDD-Compliance und eine verlässliche Lieferketten-Compliance.

Das BAFA beschreibt das LkSG als Verpflichtung zu einem angemessenen Risikomanagement und geeigneten Sorgfaltsmaßnahmen. Unternehmen müssen jedoch nicht garantieren, dass jeder mögliche Verstoß vollständig verhindert wird.

Häufige Fehler im Einkauf bei CSDDD vs. LkSG

Fehler 1: Alles der Rechtsabteilung überlassen

Der erste Fehler besteht in der Annahme, dass CSDDD vs. LkSG ausschließlich ein Thema für die Rechtsabteilung ist.

Der Einkauf steuert die Aufnahme neuer Lieferanten, Verträge, Informationsanfragen, kommerzielle Bedingungen und die Lieferantenkommunikation. Deshalb muss der Einkauf aktiv in den Compliance-Prozess eingebunden sein.

Fehler 2: Bestehende LkSG-Prozesse einstellen

Der zweite Fehler besteht darin, laufende Prozesse aufgrund der CSDDD-Änderungen 2026 einzustellen.

Das deutsche Lieferkettengesetz bleibt für betroffene Unternehmen der geltende rechtliche Rahmen, solange der deutsche Gesetzgeber keine Änderungen beschließt. Unternehmen sollten ihre bestehenden Prozesse für Risikomanagement und Dokumentation daher fortführen.

Fehler 3: Sich ausschließlich auf Lieferantenkodizes verlassen

Ein unterzeichneter Verhaltenskodex für Lieferanten reicht nicht aus, um die Lieferanten-Sorgfaltspflicht vollständig zu erfüllen.

Unternehmen benötigen möglicherweise weiterhin eine fundierte Lieferantenrisikobewertung, die Prüfung von Nachweisen, Überwachungsmaßnahmen und Korrekturmaßnahmen. Ein Dokument allein zeigt nicht, ob ein Lieferant tatsächliche Risiken wirksam steuert.

Fehler 4: Zu viele Daten anfordern

Die CSDDD-Anforderungen an Lieferanten unterstützen gezielte Informationsanfragen, die mit konkreten Risiken verbunden sind.

Umfangreiche und wiederholte Fragebögen können kleinere Lieferanten stark belasten, ohne die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht tatsächlich zu verbessern.

Fehler 5: Lieferantenbeziehungen zu schnell beenden

Ein nachhaltiger Einkauf erfordert häufig zunächst Zusammenarbeit, Schulungen und Verbesserungsmaßnahmen, bevor eine Geschäftsbeziehung beendet wird.

Unternehmen sollten die Schwere des Problems, ihren Einfluss auf den Lieferanten und die Möglichkeit wirksamer Korrekturmaßnahmen berücksichtigen.

Warum diese Kompetenzen in Deutschland wichtig sind

 

Warum diese Kompetenzen in Deutschland wichtig sind

Der Übergang von CSDDD vs. LkSG schafft neue praktische Aufgaben in den Bereichen Einkauf, Compliance, Nachhaltigkeit und Lieferkettenmanagement.

Zu den relevanten Berufsbildern gehören:

  • Einkaufsspezialist
  • Strategischer Einkäufer
  • Lieferantenmanager
  • Analyst für Lieferantenrisiken
  • ESG-Spezialist
  • Supply Chain Manager
  • Procurement Compliance Officer
  • Koordinator für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten

Deutsche Arbeitgeber können insbesondere Kenntnisse in den Bereichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette, Lieferantenmapping, Vertragskontrollen, Lieferantenaudits, Dokumentation und Sorgfaltspflichten in EU-Lieferketten schätzen.

Kenntnisse der Corporate Sustainability Due Diligence Directive können Fachkräften außerdem dabei helfen, die weitere Entwicklung deutscher und europäischer Anforderungen besser zu verstehen.

Für Arbeitssuchende kann eine Weiterbildung rechtliches Wissen mit konkreten Aufgaben im Einkauf verbinden. Der Kurs Procurement & Vendor Management (LkSG) course behandelt risikobasierte Beschaffung, Lieferantenanalyse, Vertragsgestaltung, Überwachung und die praktische Umsetzung des LkSG.

Fazit

CSDDD vs. LkSG sollte nicht als Entscheidung zwischen zwei konkurrierenden Gesetzen betrachtet werden. Das LkSG bleibt für betroffene Unternehmen der aktuelle deutsche Rechtsrahmen, während die geänderte CSDDD den künftigen EU-Ansatz für Verantwortung in der Lieferkette prägen wird. Unternehmen sollten daher ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, ihr Lieferantenrisikomanagement und ihren nachhaltigen Einkauf weiter stärken, anstatt auf die endgültige Klärung jedes rechtlichen Details zu warten.

Ein praktisches System sollte Lieferantenrisiken erkennen, relevante Nachweise erfassen, Entscheidungen dokumentieren und bei auftretenden Problemen konsequente Folgemaßnahmen einleiten. Dadurch können Unternehmen sowohl aktuelle LkSG-Pflichten als auch künftige CSDDD-Anforderungen unterstützen.

Für Fachkräfte und Arbeitssuchende in Deutschland können Kenntnisse in Einkaufs-Compliance, CSDDD-Compliance und Sorgfaltspflichten in EU-Lieferketten die berufliche Vorbereitung auf Tätigkeiten im Einkauf, ESG-Bereich, Compliance-Management und Lieferantenmanagement verbessern.

Die beste Reaktion auf CSDDD vs. LkSG ist eine frühzeitige Vorbereitung. Klare, verhältnismäßige und gut dokumentierte Einkaufsprozesse können Risiken reduzieren, Lieferantenbeziehungen verbessern und eine langfristige Compliance unterstützen.

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Häufig gestellte Fragen

01 Gilt das LkSG nach den EU-Änderungen 2026 weiterhin? +

Ja. Die CSDDD-Änderungen 2026 haben das LkSG nicht automatisch aufgehoben. Unternehmen sollten ihre LkSG-Compliance fortführen und neue deutsche Gesetzesänderungen aufmerksam verfolgen.

02 Fallen alle Lieferanten direkt unter das LkSG? +

Nein. Viele Lieferanten, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, werden nicht direkt vom LkSG erfasst. Sie können verpflichtete Kunden jedoch bei der Lieferanten-Sorgfaltspflicht, durch Informationen und bei Korrekturmaßnahmen unterstützen.

03 Was ist die wichtigste Priorität für den Einkauf? +

Die wichtigste Priorität ist ein risikobasiertes System, das Lieferantenrisikobewertung, klare Zuständigkeiten und geeignete Maßnahmen miteinander verbindet. Dies unterstützt CSDDD vs. LkSG, die Lieferketten-Compliance und bessere Einkaufsentscheidungen.

04 Was ist der Unterschied zwischen CSDDD und LkSG? +

Das LkSG ist das derzeit geltende deutsche Lieferkettengesetz. Die CSDDD ist der künftige EU-Rahmen mit anderen Schwellenwerten, Fristen und Anforderungen.

05 Wie wirkt sich CSDDD vs. LkSG auf den Einkauf aus? +

Einkaufsteams müssen Lieferantenrisiken bewerten, relevante Informationen erfassen, Entscheidungen dokumentieren und Korrekturmaßnahmen überwachen. Informationsanfragen an Lieferanten sollten risikobasiert und verhältnismäßig bleiben.

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